Cruzeiro, Samambaia, Santa Maria

Veröffentlicht am 16. Oktober 2009

Die administrative Region „Cruzeiro“ wurde im Jahr 1989 angegliedert und hat eine Fläche von 8,9 km² – mit 64.381 Einwohnern. Dieser quasi Stadtteil von Brasília befindet sich innerhalb der Stadtgrenze und des Denkmalschutzgebiets. Er wurde 1958 gegründet, um den ersten Arbeitern aus Rio de Janeiro – von mittlerem und niedrigem Bildungsniveau – zur Unterkunft zu dienen. Heute ist er der Dichtbewohnteste Teil von Brasília. Sein Name stammt von jenem grossen Holzkreuz, welches man damals an der Stelle aufgestellt hatte, an der sich heute das Ende des „Eixo Central“ (der Mittelachse) befindet, und wo die erste Messe in Brasília gelesen wurde. Der Stadtteil ist integriert im Becken des „Lago Paranoá“, hat aber keinen eigenen Fluss zur Bewässerung.

SAMAMBAIA

Die administrative Region „Samambaia“ wurde im Jahr 1989 angegliedert, als sie sich von „Taguatinga“ löste, und hat eine Fläche von 105,7 km². Die Stadt selbst wurde im Jahr 1985 gegründet, um das Bevölkerungswachstum von Brasília zu entlasten. Dies ist eine Satellitenstadt mit den Proportionen einer Metropole, aber seine Bevölkerung ist extrem unterprivilegiert und arm. Von hier sind es 28 km zum Stadtzentrum von Brasília.

SANTA MARIA

Die administrative Region „Santa Maria“ wurde im Jahr 1993 angegliedert, als sie sich von „Gama“ löste, und hat eine Fläche von 215,86 km² – mit 98.615 Einwohnern. Gründungsjahr der Stadt ist das Jahr 1990 – Anlass war wieder einmal eine Zwangsumsiedlung von in allen Teilen der Hauptstadt herumstreunenden Menschen mit niedrigstem oder gar keinem Einkommen. Entfernung von der Hauptstadt 39 km.